Gutachten für Waffentresore

Gutachten für Waffentresore    

Immer häufiger bekommen wir Anfragen über Tresorgutachten, bei denen wir feststellen sollen, ob der vorhandene Waffentresor oder auch Stahlschrank den Anforderungen genügt. Die Behörden verlangen von Waffenbesitzern Nachweise über die sorgfälltige und gesetzeskonforme Aufbewahrung der Waffen. Und das ist auch gut so, angesichts der Tatsache, dass es immer wieder Gewalttaten, Überfälle und sogar Amokläufe mit gestohlenen Waffen gibt.


Einige unserer Kunden missachten aber unseren Hinweis, sich von der zuständigen Behörde zunächst das "OK" für ein Tresorgutachten zu holen. Denn wenn die Behörde ein Zertifikat über den Tresor verlangt und ihr ein Gutachten nicht ausreicht, nützt Ihnen der sicherste Waffentresor und das beste Gutachten nichts. Als Sachverständiger für Tresore, Wertschutzschränke und Kassenschlossarbeiten können wir weder ein Zertifikat über einen Tresor ausstellen, noch können wir eine neue Plakette anbringen, denn nur der Tresorhersteller kann genau sagen, ob er sich an die Bauvorschriften gehalten hat.

Was bringt denn dann ein Tresorgutachten?

Wenn die zuständige Behörde zustimmt, dass ein Tresorgutachten an Stelle eines Zertifikates oder einer Plakette ausreicht, können wir anhand verschiedener Merkmale feststellen, ob sich der Tresorhersteller an die vorgegebenen Bauvorschriften gehalten hat. Bei einem Waffentresor der Sicherheitsstufe B nach VDMA 24992 beispielsweise, muss die Blechstärke in der Summe mindestens eine Stärke von 4,5 mm ergeben. So können die Wände z.B. mit Außenmantel 3 mm bzw. 2,5 mm und mit Innenmantel dann 1,5 mm bzw. 2 mm bei einer gesamten Wanddicke von mind. 60 mm aufgebaut sein. Das hört sich jetzt komplizierter an als es ist, jedoch muss dies unter anderem bei einem Gutachten für einen Waffentresor der Sicherheitsstufe B festgestellt werden.

So ein Tresorgutachten zu erstellen ist unter Umständen eine schwere Aufgabe, besonders wenn der Tresor vor 1995 gebaut wurde, denn die Bauvorschrift für die Sicherheitsstufe A und B nach VDMA 24992 gilt erst ab Mai 1995. Ältere Tresore sind eventuell nach dem gleichen Prinzip gebaut worden, der Hersteller hat sich aber vielleicht nicht an alle Regeln gehalten, die später in die Bauvorschrift aufgenommen wurden. Daher sind die Kosten für ein Tresorgutachten auch nicht zu unterschätzen, denn wir fahren zum Kunden, machen dort Fotos, vermessen den Tresor und nehmen alle relevanten Daten für das Gutachten auf. Anschließend muss das Gutachten auch noch geschrieben werden. So hatte ein Kunde nur zwei Kurzwaffen in einem Tresor der Sicherheitsstufe A und es fehlte die Plakette. Hier haben wir bereits am Telefon empfohlen, einen neuen Tresor zu kaufen, denn der Aufwand wäre zu groß geworden und die Kosten hätten eine Neuanschaffung überstiegen.

Wenn Sie ein Tresorgutachten benötigen, sollten Sie folgendes vorher erledigen:

  • Fragen Sie Ihre Behörde, ob sie ein Tresorgutachten anstelle eines Zertifikates bzw. einer Plakette anerkennen.
  • Machen Sie Fotos von Ihrem Tresor mit geöffneter Tür und herausgefahrenen Riegelbolzen. Lassen Sie dabei den Schlüssel in der Tresortür stecken und senden Sie die Fotos per Mail.
  • Fotografieren Sie das eventuell vorhandene, offene Innenfach, so dass der Verschluss sichtbar ist und senden Sie uns diese ebenfalls per Mail.
  • Nennen Sie uns die Anzahl und Art der Waffen, die Sie im Tresor unterbringen möchten.


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